Manufacturing

Teilen Sie diesen Inhalt:

Im Jahr 2000 wurde In-Vision als Produktionsbetrieb für Projektionsobjektive gegründet. Aufbauend auf diesem historischen Kerngeschäft, haben sich die Fertigungsprozesse allerdings bis heute stark weiterentwickelt. In der gesamten Fertigung arbeiten wir mit regelmäßig gewarteten Maschinen nach aktuellem Stand der Technik.

  • Mechanische Teile: Drehen und Fräsen
  • Rohglas: Schleifen, Polieren und Zentrieren
  • Linsen: Vergütung

One-Stop-Shop

Sämtliche Teile, die für DLP-basierte Light Engines oder Projektionsobjektive benötigt werden, können direkt am Standort von In-Vision gefertigt werden. Bei kleineren Serien und Prototypen wird dies nach wie vor gemacht. Wir verwenden die Erfahrung aus diesen Prozessen allerdings auch für die Qualifizierung von Lieferanten für Serien mit größeren Volumen. Sobald eine bestimmte Stückanzahl eines Produktes überschritten wird, kommen diese Lieferanten ins Spiel. Regelmäßige Besuche und Audits stellen sicher, dass in angemessener Qualität gefertigt wird. Endmontage und Prüfung werden aber auch bei diesen Produkten ausschließlich von In-Vision und direkt am Standort durchgeführt.

Produkte in kleineren Stückzahlen vorab am Standort zu fertigen, ist wesentliche Basis für die Qualität dieser Produkte, auch nach dem Prototypen Stadium hinaus. Unsere Entwicklungsteams sind über verschiedene Fachrichtungen zusammen gesetzt. Produktionsmitarbeiter arbeiten bei Neuentwicklungen von Beginn an mit, um Fertigbarkeit, Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit auch in der Serienfertigung sicher stellen zu können.

Mechanische Teile: Drehen und Fräsen

Unser Maschinenpark für die Fertigung mechanische Teile umfasst mehreren Drehmaschinen mit Doppel-Spindel- und Doppel-Revolver-System. Hier werden Teile mit einem Durchmesser von 20 bis 410 mm und einer maximalen Werkstücklänge von 1250 mm hergestellt. Unsere 5-axigen Fräsmaschinen arbeiten mit einem Kettenmagazin für bis zu 30 Werkzeuge. Darüber hinaus verfügen sie über Kinetikpakete sowie direkt eingebautem Messequipment von Renishaw um Qualitätssicherung schon während der Produktion zu gewährleisten.

Stabile Temperaturen innerhalb der Maschinen werden durch geeignete Kühlmittel sichergestellt, die mittels Papierbandfilter laufend gereinigt werden. Selbst die Werkzeuge für das Drehen und Fräsen werden von In-Vision sowie in einigen Fällen von qualifizierten Lieferanten hergestellt. Die Fertigungsmaschinen werden in Abstimmung mit unserem Lieferanten DMG Mori aufgestellt, sind am aktuellen Stand der Technik und werden regelmäßig gewartet.


Eines unserer Drehzentren wird nach der Morgenschicht gereinigt

Rohglas: Schleifen, Polieren und Zentrieren

Der Maschinenpark in der Optikfertigung umfasst vor allem CNC Maschinen der Firma Optotec. Mit diesen können sämtliche Objektive zwischen Durchmessern von 10 bis 130mm hergestellt werden. Die Werkzeuge für diese Maschinen werden üblicherweise von unserem Entwicklungsteam entworfen und anschließend vor Ort gefertigt, wodurch höchste Anpassung an den jeweiligen Produktionsprozess sicher gestellt werden kann. Innerhalb der Zentrierung werden optische und mechanische Achse der Linsenelemente derart angeglichen dass Toleranzen mechnischen Fertigung kompensiert werden können.

Unser Feinoptiker Mateo bei der Kalibrierung einer Poliermaschine

Linsen: Vergütung

Wir sind eines von sehr wenigen Unternehmen, die über ein eigenes Vergütungsteam verfügen. Im Laufe der Zeit haben wir über 200 Rezepturen für Beschichtungen entwickelt, die optimal auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt werden können. Diese Chemikalien werden innerhalb von Vakuum-baiserten Vergütungsanlagen auf optische Elemente mittels Elektronenstralevaporisation aufgetragen.

Wir verwenden vorwiegend eigene Rezepturen für die Vergütung optischer Elemente