Nikolaus' story at In-Vision

August 2018

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Ursprünglich wurde Nikolaus über den Bekanntenkreis seiner Familie sowie seinen ehemaligen Klassenvorstand auf In-Vision aufmerksam gemacht. Davor hatte er die HTL in Mödling sowie ein Masterstudium am Technikum Wien im Bereich der Rehabilitationstechnik abgeschlossen.

Seit mittlerweile April 2017 ist er nun Teil des In-Vision Teams und ist hier sowohl als Senior Optical Designer als auch als Projektleiter tätig. Wie es zu dieser ungewöhnlichen Aufgabenteilung gekommen ist, erfahren wir im nachfolgenden Gespräch.

Niki vor seinem Arbeitsplatz in der Optikentwicklung

INV: Nikolaus, was machst du eigentlich bei In-Vision?

Nikolaus: Ursprünglich begonnen habe ich in der Optik Entwicklung als Optical Designer. Da werden Lichtwege mathematisch und physikalisch simuliert, auf dieser Basis Linsenkonfigurationen bestimmt und ein optimiertes optisches System entwickelt. Das stellt sozusagen die Basis für unsere Produkte dar.

INV: Und weshalb hast du dort „ursprünglich“ begonnen? Wo bist du aktuell?

Nikolaus: Im letzten Jahr wurden einige wesentliche strategische Projekte gestartet. Da ich Erfahrung im Projektmanagement habe, wurde ich gefragt, ob ich diese Herausforderung temporär übernehmen möchte.

INV: Was beinhaltet dieses Projektmanagement?

Nikolaus: Worum es bei dem Projekt konkret geht, ist leider vertraulich. Jedenfalls wurde aber ein Team zusammen gestellt, um einen wichtigen Kunden in einer sehr strategischen Frage zu unterstützen. Unser Projektteam wurde dabei mit Leuten aus allen Unternehmensbereichen – von der Entwicklung bis hin zur Produktion – besetzt. Meine Aufgabe ist das Management dieses Projektes. Das heißt ich lege den Projektplan fest, bestimme Meilensteine und Deadlines, hole Input aus anderen Abteilungen und kommuniziere die Ergebnisse an die Kunden bzw. unser Management.

INV: Eine ungewöhnliche Aufgabe für einen Optik Designer. Wie geht es dir damit?

Nikolaus: Zunehmend besser ehrlich gesagt. Zu Beginn war ich von der Vielzahl an Problemstellungen etwas überfordert. Ich habe in der Entwicklung begonnen, weil ich eher eine Tüftlernatur bin; ich gehe den Dingen gerne auf den Grund. In der täglichen Projektarbeit muss ich laufend entscheiden was wert ist, weiter verfolgt zu werden. Es ist ein schnelleres, transaktionaleres Arbeiten als in der Entwicklung.

INV: Klingt so, als würdest du deine Fähigkeiten erweitern.

Nikolaus: Genau das ist der Punkt. Was man gut kann, macht man gerne und was man gerne macht, kann man irgendwann gut. Das Projektmanagement hat mich aber ein wenig aus meiner Komfortzone herausgebracht. Dabei habe ich viel gelernt.

INV: Gibt es Dinge, die du an In-Vision verbessern wollen würdest?

Nikolaus: Viel davon passiert schon. Ich denke die große Flexibilität ist ein Vorteil, gleichzeitig könnten wir in vielen Bereichen mehr Struktur vertragen. Das wird aber aktuell umgesetzt mit vielen neuen Leuten, die an Board kommen. Insbesondere in den Bereichen Qualität und Produktion waren die Veränderungen der letzten Monate jeden Tag spürbar.

"In-Vision ist wie eine chaotische Familie - manchmal kann es drunter und drüber gehen, aber es bleibt immer familiär."

INV: Was gefällt dir besonders gut am Unternehmen?

Nikolaus: Vieles, aber die Menschen stechen besonders hervor. Hier gibt es so viele Leute, von denen man nicht nur fachlich, nämlich auf operativer und strategischer Ebene, sondern auch menschlich lernen kann. Daraus haben sich viele freundschaftliche Verhältnisse ergeben – ich treffe viele Kolleginnen und Kollegen auch privat.

INV: Wie würdest du die Kultur bei In-Vision beschreiben?

Nikolaus: Eindeutig als chaotische Familie.

INV: Inwiefern?

Nikolaus: Chaotisch deshalb, weil wir so enorm schnell wachsen. Da geht es manchmal schon drunter und drüber. Dennoch bleibt das Verhältnis dabei aber familiär, was sehr hilfreich ist beim bewältigen von Herausforderungen. Ich hab mich gleich am ersten Tag willkommen gefühlt, das familäre ist schon ein großer Bestandteil der Kultur. Also eine chaotische Familie. Klingt doch sympatisch, finde ich.

INV: Was würdest du jemandem empfehlen, der sich in der Entwicklungsabteilung von In-Vision bewirbt?

Nikolaus: Die Branche, das Unternehmen und somit der Job haben enormes Zukunftspotenzial. Zudem hat man unzählige Möglichkeiten seine eigenen Ideen einzubringen und den Weg nach vorne mit zu bestimmen. Bei dem muss man aber bereit sein Verantwortung zu übernehmen und selbstständig arbeiten zu wollen.

INV: Was beschäftigt dich privat?

Nikolaus: Fischen finde ich sehr erholsam. Ich mache das gerne bei mir in der Gegend, an der Triesting zum Beispiel. Außerdem koche gerne! Am liebsten geh ich einkaufen – irgendwas eigentlich – und koche daraus etwas. Ich glaube die Leidenschaft hat sich in den 17 Jahren ergeben, in denen ich bei unserem Heurigenbetrieb ausgeholfen habe.

INV: Da wirst du vermutlich auch mal den einen oder anderen Wein probiert haben?

Nikolaus: Natürlich, ziemlich früh sogar. Auch das ist eine Leidenschaft von mir geworden.

INV: Was heißt für dich früh?

Nikolaus: Ich kann mich nicht mehr so genau erinnern, aber jedenfalls zu früh, um es hier zu sagen.

INV: Na gut, dann lassen wir das so stehen, Nikolaus. Danke Dir für das nette Gespräch!

Nikolaus: Vielen Dank!


Niki entspannt gerne beim Fischen an der Triesting